Eine Mischung aus blau und gelb

Pinar Bezek und Ramon Heins sind Privatkundenbetreuer. Sie haben im Jahr 2016 erfolgreich die IHK Prüfung zur Bankkauffrau/ zum Bankkaufmann bestanden. Während meiner Zeit in der Marketingabteilung habe ich ein Interview ausgearbeitet und Pinar und Ramon ein wenig in Erinnerungen schwelgen lassen.

 

Mit welcher Farbe würdet Ihr Eure Ausbildungszeit beschreiben?
"Farbe??? Hmm... Ich denke Blau", antwortet Ramon. Blau für die Zuversicht, dass neue Herausforderungen erfolgreich gemeistert werden. Pinar entscheidet sich für Gelb. Sie habe viele tolle und erfahrungsreiche Momente in der Volksbank erlebt.

Wie war die Ausbildungszeit für Euch?

"Sehr spannend. Immer wieder macht man neue Erfahrungen, täglich begegnen einem neue Themen und Aufgaben."
Ein großer Faktor sei für Pinar und Ramon neben dem Ernst der zu erledigenden Arbeit, auch immer der Spaß daran und ein netter Umgang mit den Kollegen.
Diese hätten den Beiden immer mit großer Hilfsbereitschaft zur Seite gestanden. Gerade das habe die Zeit wirklich angenehm gemacht: Als Azubi werde man direkt in die Gemeinschaft integriert und fühle sich gut aufgehoben.

Habt Ihr Euch persönlich weiterentwickelt?

"Ja, auf jeden Fall!", für Pinar und Ramon war die Zeit sehr prägend. Nicht nur fachlich hätten Sie viel gelernt, auch menschlich haben die beiden jungen Bankkaufleute einen großen Schritt nach vorne gemacht.
Da Pinar bereits mit einer abgeschlossenen Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau in der Volksbank startete, habe sie ihre erlernten Fähigkeiten direkt anwenden können.
Ramon dagegen sei direkt nach seinem Schulabschluss in die Volksbank gekommen.
Beide sind sich aber einig: "Man wird viel verantwortungsbewusster. Schon der Umgang mit Geld leistet dazu einen großen Teil."

Wie wurdet Ihr in der Bank wahrgenommen?
"Man wurde schon als 'Azubi' wahrgenommen und musste auch mal kleinere Aufgaben erledigen, die vielleicht keinen großen Mehrwert für die Ausbildung haben."
Allerdings durften die Azubis schon früh viel selber machen. Ganz nach dem Motto:                                                Probieren geht über Studieren
Somit erlange man schnell neues Wissen und dürfe sich gleich in der Praxis ausprobieren.

Und wie werdet Ihr jetzt nach der Ausbildung wahrgenommen? Seid Ihr immer noch die „Azubis“?
"Nein, gar nicht mehr." Die Beiden werden wie vollwertige Mitarbeiter wahrgenommen und behandelt. Der Arbeitsalltag findet auf Augenhöhe statt.
Auch für die Kunden seien sie zuverlässige und vertrauensvolle Berater und Ansprechpartner. "Das merkt man schnell an der Atmosphäre im persönlichen Gespräch", so Ramon Heins.

Was war denn das Highlight Eurer Zeit als Azubis?

"Das Gefühl FERTIG zu sein!" Die beiden Bankkaufleute sind sich schnell einig und müssen gar nicht lange überlegen. Die bestandene Prüfung sei der absolute Höhepunkt einer aufregenden Zeit gewesen. Auch wenn sie viele neue Menschen kennenlernen durften und auch Freundschaften geschlossen worden sind, war dies ein unvergesslicher Augenblick.
Beide haben sich ausgiebig auf die Prüfung vorbereitet und schon Wochen vorher angefangen zu lernen, was auch notwendig sei, denn "die Ausbildung ist kein Zuckerschlecken. Ohne Lernen geht gar nichts!"
Trotzdem brauche niemand Angst vor der zweitägigen Prüfung haben. In der Berufsschule und den regelmäßig stattfindenden Seminaren vom Ausbildungsmodell "TopStart" wird man sehr gut auf die Prüfung vorbereitet.
Weitere Highlights seien die regelmäßig stattfindenden Azubiveranstaltungen, die die jungen Erwachsenen zu einer starken Gemeinschaft zusammenschweißten sowie die beliebten Weihnachtsfeiern. Die Beiden bestätigen mit einem Grinsen im Gesicht: "Das erwartet man zwar nicht, aber Bänker können echt gut feiern!"

Würdet Ihr sagen, die Ausbildung ist das Richtige für Euch gewesen?
"Definitiv." Pinar und Ramon sind sich sicher, sie würden genau den Weg noch einmal gehen, wenn sie noch einmal 4 Jahre jünger wären und sich entscheiden müssten, wie ihre Zukunft aussehen soll.
Vor allem die Ausbildung in genau diesem Hause sei wirklich gut. Von allen Seiten gäbe es Unterstützung und es mangele an Nichts. Auch ihre Ausbilderin Sibylle Gerken erwähnen die beiden in diesem Zusammenhang mit einem Lächeln im Gesicht. Sie sei immer erreichbar gewesen und habe jeden unterstützt.

Wem würdet Ihr die Ausbildung weiterempfehlen?

"Jungen Leuten, die etwas mit Menschen machen wollen und sich für das Finanzwesen interessieren." Diese beiden Eigenschaften seien die perfekten Voraussetzungen um in diesem Beruf glücklich zu werden.

Und zu guter Letzt: Was treibt Euch an?
Pinar: "Ich möchte, dass meine Kunden 100%ig zufrieden sind. Vertrauen ist das A und O, wenn jemand Hilfe benötigt versuche ich mit allen Mitteln eine Lösung zu finden."
Und privat?
"Meine Familie und meine Freunde. Ich verbringe sehr viel Zeit mit ihnen."

Ramon: "In erster Linie treiben mich mein Sport wie Fitness und Fußball an. Bei diesem Ausgleich kann ich alles aus mir heraus holen.
Beruflich ist es der Wunsch mich immer weiter zu entwickeln, neue Dinge zu lernen und einfach auch mal mit verbundenen Augen ins kalte Wasser zu springen."


Carolin Förster, 1. Ausbildungsjahr